Historie und Konzept der WSD Präventionskurse

WSD wurde 1976 von Wolfgang Scheiber, Studium Pädagogik und Psychologie, für Frauen entwickelt. Das erste Pilotprojekt erfolgte 1977 mit Studentinnen der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg.

Auf Wunsch vieler Eltern sind in den Folgejahren ein spezielles Konzept für Jugendliche, für Kinder im Grundschulalter und für Kinder im Vorschulalter hinzugekommen. 2007 wurde das Konzept für Jugendliche komplett neu überarbeitet und in Zusammenarbeit mit der Mentor Stiftung Deutschland unter der Leitung von Dr. Henrik Jungaberle, Suchtpräventionsexperte des Universitätsklinikum Heidelberg, zusätzlich zur Gewaltprävention die Suchtprävention integriert. Auch die Fortgeschrittenen Kurse an den Grundschulen enthalten seitdem einzelne Module, die von Herrn Jungaberle entwickelt wurden.

2011 kamen Gesundheitsprogramme für Kinder und Jugendliche hinzu als logische Folge des zunehmenden Bewegungsmangels. Diese Kurse werden von WSD Gesundheitstrainern und WSD Gesundheitstrainerinnen an Schulen und Gesundheitseinrichtungen unterrichtet. Der Lehrgang ist von der ZFU zertifiziert.

Junge

Das Kurskonzept für Jugendliche wurde unter der Leitung von Dr. Henrik Jungaberle, Suchtpräventionsexperte und Gesundheitsforscher am Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg unter Mitwirkung von Dr. Jens Ullrich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Diplom-Psychologe Daniel Huhn, evaluiert.

Inzwischen liegt die Zahl der unterrichteten Kinder, Jugendlichen und Frauen bei über 200.000 Teilnehmern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien. Das Motto dabei lautet: Kinder und Jugendliche stark und selbstbewusst machen und sie so vor Gewalt und Drogen zu schützen.

Kinder

Außerdem haben die WSD Präventionstrainer/innen 2003 den Verein Wir stärken Dich e.V. gegründet mit dem Ziel zusätzlich zu den Kursen den Kindergärten und Schulen ergänzende Präventionsprogramme anbieten zu können. Der Verein arbeitet dabei mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Institutionen, Stiftungen und anderen Vereinen zusammen, die ebenfalls bereits seit vielen Jahren Erfahrungen auf dem Gebiet der Gewalt- und Suchtprävention gesammelt haben, und ist somit in ständigem Austausch mit diesen Einrichtungen und entwickelt seine Projekte permanent weiter.

Die Projekte des Vereins werden aus den Kursen der WSD Präventionstrainer/innen finanziert und den Schulen und Kindergärten kostenfrei angeboten.

 

Ausbildungsstandard

Ausbildungsstandard

Um eine einheitliche und hohe Ausbildungsqualität zu gewährleisten, werden alle WSD Präventionstrainerinnen und Präventionstrainer vom jeweiligen WSD Ausbildungszentrum mit einer einheitlichen Methodik unterrichtet. WSD Ausbildungszentren gibt es in Deutschland und in Österreich.

Alle Qualifikationsstufen sind in 3 Ausbildungsphasen gegliedert und schließen mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab. Im Rahmen ihrer Unterrichtslizenz verpflichten sich die WSD Präventionstrainerinnen und Trainer an einer jährlichen Fortbildung teilzunehmen.

Jede WSD Präventionstrainer/in hat zudem die Möglichkeit die Ausbildung zur WSD Pädagogin / Pädagoge zu absolvieren - ein 9-monatiges von der ZFU anerkanntes Fernstudium. Die WSD-Pädagogik basiert auf der Montessori Pädagogik und den praktischen Erfahrungen des Familientherapeuten John Gray.

Das Unterrichtskonzept für Kinder in der Grundschule und der Fernlehrgang zur Qualifikation zur WSD Pädagogin / zum WSD Pädagogen sind staatlich anerkannt und durch die Zentralstelle für Fernunterricht in Köln zertifiziert.